Leuchttürme der Ostsee in Deutschland & Polen auf www.blinkfueer.de
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Richtung Osten Richtung Osten
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N 54°36'00" E 18°48'46"
(Garmin GPS 12 XL)

Latarnia Morska Hel
(Hela)

besucht am :
11. September 2001
Vielen Dank an Bogdan Martyniak und seine Freunde für Informationen und Gregor Kubis für die Übersetzung.

Am östlichsten Ende der Mierzeja Helska (Halbinsel Hel) befindet seit dem 14. Jahrhundert der gleichnamige Ort. Da für die Schiffe die den Hafen in Gdañsk ansteuerten die Markierung der, weit in die Zatoka Gdañska (Gdañsker Bucht) hereinragenden, Halbinsel sehr wichtig war wurde schon im 17. Jahrhundert auf dem Kirchturm des Ortes ein Feuer entzündet. Später, um 1670, wurde dann am südlichen Strand eine Laterne aufgestellt, die man bald das ganze Jahr über betrieb. Seit Herbst 1790 wurden bewachte Kohlenblüsen (siehe auch Museum in Rozewie) betrieben. 1806 begann man an der östlichen Seite des Ortes mit dem Bau des ersten Leuchtturms. Die Bauzeit erstreckte sich über 20 Jahre. 100 Jahre nach der Inbetriebnahme wurde die mit Pflanzenöl betriebene Lampe durch eine Petroleumlampe ersetzt. 1938 ersetzte man die Lampe durch eine 3000 Watt starke Glühlampe. Nachdem in den ersten Kriegstagen des zweiten Weltkrieges (dieser begann ja durch den Beschuß des nahen Westerplatte) Panzerschiffe den Leuchtturm in Hel und Jastarnia für Schießübungen benutzen, sprengten die Verteidiger der Halbinsel am 19. September 1939 den Turm. Schon 1942 wurde der noch heute betriebene Leuchtturm errichtet. Der 8-eckige Turm hat eine Höhe von 40 Metern. Man kann den Turm besuchen und sogar die Optik anfassen, die Galerie, vollgestopft mit Antennen, ist nicht betretbar. Das Dach des Turmes wurde 1992 aus nichtrostendem Stahl aufgesetzt. Schon 1989 bekam der Turm die Radarantenne.
Die derzeitige Optik besteht aus einem 2-Positionswechsler mit 1000 Watt-Glühlampen in einer Gürtellinse. Bis auf einen kleinen Teil kann das Licht in alle Richtungen aus der Laterne austreten. Die Hell- und Dunkelphasen sind jeweils 5 Sekunden lang.
Im Innern des Turm befindet sich eine enge gemauerte Wendeltreppe, der obere Teil ist mit einer Metalltreppe ausgestattet.
Auf den polnischen Internetseiten zeigt man sich nicht erfreut über die vielen Antennen, die den oberen Teil des Turmes einhüllen. Sicher kann die Erhaltung dieses und anderer Türme auch mit Hilfe von Mieteinnahmen von den Betreibern gefördert werden, die Installation von Antennen kann aber auch deutlich eleganter ausgeführt werden, wie am Leuchtturm in Jaros³awiec zu sehen ist.
Den Turm erreicht man von W³adys³awowo aus über die Straße 216. Folgt man der Straße bis zum Ende erreicht man Hel. Befährt man dann die Straße "ul. Steyera (benannt nach dem Kommandanten der Verteidigung Hels, der auch den Befehl zur Sprengung des alten Turms erteilte) erreicht man einen bewachten Parkplatz. Von hier geht es ein Stück ("ul. Baltycka") durch den Wald, vorbei an einem Campingplatz, zum Leuchtturm. Der Turm ist auf der polnischen Telefonkarte Nr. 783 und in der externer LinkPostkartensammlung (alter Turm) von Klaus Hülse dargestellt.

schlank und rot
Toller Turm

Antennenwald
Antennenwald rund um die Laterne
Gedenkstein
Neben dem Eingang erinnert
eine Gedenktafel an externer LinkJosef Klemens
Pilsudski (1967-1935).

Der polnische Staatsmann besuchte
den Turm am 1. Juli 1928.
Links neben dem Turm
findet man einen Gedenk-
stein aus dem Jahr 1905.
Tafel für J.K. Pilsudski
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erbaut: 1942
Turmhöhe : 40,2 m / Feuerhöhe : 38,5 m
Tragweite : weiß 17 sm
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