Leuchttürme der Ostsee in Deutschland & Polen auf www.blinkfueer.de
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sortiert nach Längenangaben (Karte)
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Meine kleine Leuchtturmseite
Leuchttürme in Irland & Neuseeland auf
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Richtung Osten Richtung Osten
sortiert nach Längenangaben (Karte)
N 54°49'49" E 18°20'11"
(Garmin GPS 12 XL)

Latarnia Morska Rozewie
(Rixhöft)

besucht am :
12. September 2001
Vielen Dank an Bogdan Martyniak und seine Freunde für Informationen und Gregor Kubis für die Übersetzung.

Nach meiner Übernachtung im Hotel Pekin (sehr empfehlenswert) in externer LinkW³adys³awowo nahm ich recht früh Kurs auf den nördlichsten der polnischen Leuchttürme. Direkt am Kap Rozewie (dem nördlichsten Punkt Polens) steht der gleichnamige Leuchtturm. Gleich zwei der polnischen Telefonkarten (Nr :781 und 908) zeigen das Bauwerk. Leider war der Turm noch vom Morgennebel eingehüllt. Glücklicherweise war dann aber der Aufenthalt recht spannend und zog sich so lange hin, bis der Nebel fast verschwunden war.
Da die Zufahrtsstraße wegen Bauarbeiten gesperrt war, fuhr ich bis zum Hotel Fazeda und wanderte von dort zum Turm. Kommt man von W³adys³awowo ist die Zufahrt einfach, man fährt in 300 Metern Entfernung am Turm vorbei, spätestens an der Zufahrt zum Hotel Fazeda (gelbe Schilder) sollte man sich einen Parkplatz suchen oder gleich zurück bis zum Turm fahren.
Hat man den Turm erreicht, besteht die Möglichkeit über Holztreppen und einen engen Weg zum Kap zu wandern, oder das Leuchtturmmuseum in und um den Turm zu erforschen. Auf den Turm führen 134 Stufen, nur die unterste der drei Galerien ist für Besucher betretbar.

Am Kap Rozewie wurden schon seit dem Mittelalter Feuer entzündet und 1696 stellte eine schwedische Seekarte ein Leuchtfeuer an dieser Stelle dar. Lange Zeit wurde das Leuchtturmwärteramt durch Vererbung in der Hand weniger Familien gehalten. Der im 19. Jahrhundert errichtete Turm wurde mehrere Male umgebaut.

Ursprünglich war die Laterne direkt auf dem geputzten Betonsockel montiert. 1910 musste jedoch der Turm aufgestockt werden da die Bäume das Licht verdeckten. Zeitgleich wurde der zweite, 1875 erbaute, Turm außer Betrieb genommen. Dessen Aufgabe war es, Seefahrern die Möglichkeit zu geben, die Türme in Rozewie und Czo³pino zu unterscheiden. Mit einem kegelförmigen 5 Meter hohen Stahlteil wurde der Turm auf 24,5 m Höhe erweitert. 1978 musste, wieder aufgrund der Bewaldung, der Turm erneut aufgestockt werden. Mittels eines Stahlzylinders erreicht der Turm nun mehr eine Höhe von 33 Metern. Die alte Optik blieb unverändert, in die neue Laterne wurden die vielfach verwendeten Panele (2 Stück) auf einem Drehtisch eingebaut. Insgesamt 20 Reflektorlampen erhellen das Meer und das Land (360°) so stark, das auch in 1 Kilometer Entfernung die Häuser deutlich sichtbar angestrahlt werden. Alle 3 Sekunden erhellt ein 0,1 Sekunden langer Lichtblitz die Umgebung.
Der Fuß des Turmes ist verputzt, der Stahlmantel ist rot und das Dach hat eine weiße Farbe.

Die eigentliche Attraktion ist das Museum des Leuchtturmwesens. Rund um den Turm und im Inneren findet man viele Ausstellungsstücke die die Entwicklung der Technik verdeutlichen. Von der Kohlenblüse bis zu einer großen Diskuslinse aus dem Leuchtturm Stilo ist hier alles vertreten was mit Leuchttürmen zu tun hat. Modelle aller polnischen Leuchttürme runden das Bild ab..

Der Leuchtturm trägt seit 1933 den Namen des polnischen Schriftstellers Stefan ¯eromski. Im Turm gibt es ein entsprechendes Zimmer.
1972 wurde das Turmemsemble als Denkmal registriert.

Nach dem Nebel
Leuchtturm Rozewie

Holztreppe
Treppe zur zweiten Etage

neu und trotzdem alt
neuer alter Leuchtturm

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erbaut: 1822
Inbetriebnahme:
15. November 1822
Turmhöhe : 32,7 m / Feuerhöhe : 83,2 m
Tragweite : weiß 26 sm
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