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Richtung Osten Richtung Osten
sortiert nach Längenangaben (Karte)
N 54°32'23" E 16°32'32"
(Garmin GPS 12 XL)

Latarnia Morska Jaros³awiec
(Jershöft)

besucht am :
12. September 2001
Vielen Dank an Bogdan Martyniak und seine Freunde für Informationen und Gregor Kubis für die Übersetzung.
beschauliche Stille
Leuchtturm in Jaros³awiec

In Jaros³awiec baute man schon 1830 die erste Laterne. Die Höhe des Turms hielt aber nicht lange mit der Höhe der Bäume mit und so wurde nach Wegen gesucht um das Problem zu beheben. Für eine Aufstockung war der Turm nicht stabil genug und das Abholzen der Bäume wurde von den Einwohnern des Ortes nicht akzeptiert. So entschloß man sich bereits 1835 zum Bau eines neuen Leuchtturmes.
Das ganze Gehöft besteht heute aus mehreren Häusern, deren größtes über einen Anbau mit dem Turm verbunden ist. Der Turm selbst besteht aus 4 zylindrischen Segmenten unterschiedlichen Durchmessers, die teleskopartig übereinander angeordnet sind. Auf der polnischen Telefonkarte Nr. 784 ist der Turm abgebildet.
Auch wenn im Inneren der Putz bröckelt, macht der Turm einen angenehmen Eindruck.

Über Betontreppen, die sich um den Kern winden, erreicht man die Spitze des 33 m hohen Bauwerks und tritt über eine Seitentür auf die Galerie. Der Turm hat ein Trichterdach welches eine Windfahne mit der Jahreszahl 1900 trägt. Das Meer ist recht weit entfernt, dafür kann man in das Innere schauen und sich die in Polen häufig anzutreffenden Leuchtfeuer-optiken ansehen. Viele Türme haben eine ähnliche Bestückung. Die Elektrik sieht zwar etwas abenteuerlich aus, aber es funktioniert und das ist das Wesentliche.
Die Optik besteht aus vier rotierenden Panelen mit je sechs Scheinwerfern. Jeder Scheinwerfer ist mit einer 600 Watt-Birne bestückt. Durch die Drehung des Tisches ergibt sich folgende Kennung. 0,45 s weiß - 2,05 s Pause - 0,45 s weiß - 6,05 s Pause, Wiederkehr nach jeweils 9 s, dann ist aber die andere Tischseite dran. Der Tisch dreht sich einmal in 18 Sekunden. Die Optik des alten Turms (15 Lampen mit Pflanzenöl) wurde nach dem Neubau auf dem neuen Turm eingesetzt, anfangs des 20. Jahrhunderts durch ein Gaslicht und später durch eine 1000 Wattlampe mit zylindrischer Fresnellinse ersetzt die bis 1975 in Betrieb war. Die heutige Elektrik stammt von der externer LinkFirma AGA und hat die Seriennummer 154.

1993 erfolgte der Eintrag ins Register für geschützte Gebäude.
Andernorts gibt es Klagen über häßliche Mobil-funkantennen, in Jaros³awiec sind diese dezent versteckt und in der Farbe des Mauerwerks gestrichen. Im Bild links oben sind sie kaum zu erkennen.

Man kann den Turm besuchen, ein paar Z³oty verschaffen einem Zugang, eine Eintrittskarte gab es leider nicht.
Jaros³awiec liegt auf halbem Weg zwischen Ustka und Dar³owo. Kommt man von Ustka fährt man über eine ehemals gesperrte Betonstraße die auch als Flugplatz diente. Hier an der Ostsee findet man schöne scheinbar selten besuchte Strände.

Detail
Einzelscheinwerfer
Blick in die Laterne
Die ganze Laterne
Rotationstisch mit Panelen
Scheinwerferbatterie
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erbaut: 1835
Inbetriebnahme: 1. Juli 1838
Turmhöhe : 33,3 m / Feuerhöhe : 50,2 m
Tragweite : weiß 23 sm
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