Leuchttürme der Ostsee in Deutschland & Polen auf www.blinkfueer.de
Richtung Westen Richtung Westen
sortiert nach Längenangaben (Karte)
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Meine kleine Leuchtturmseite
Leuchttürme in Irland & Neuseeland auf
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Richtung Osten Richtung Osten
sortiert nach Längenangaben (Karte)
N 54°47'12" E 17°44'02"
(Garmin GPS 12 XL)

Latarnia Morska Stilo

besucht am :
12. September 2001
Vielen Dank an Bogdan Martyniak und seine Freunde für Informationen und Gregor Kubis für die Übersetzung.
die Düne hinauf
Hier geht es lang ..

Nahe der Ortschaft Osetnik befindet sich der Leuchtturm Stilo. Auf vielen Straßenkarten ist der Turm mit Osetnik bezeichnet, aber diese Bezeichnung hat sich nicht durchgesetzt. Kommt man von Kurowo in den Ort Sassino biegt man nahe der Post rechts ab und fährt bis an das Ende der Straße mit dem bewachten Parkplatz. Für Wirtschaftsfahrzeuge gibt es eine Straße bis zum Turm, der normale Besucher nimmt den weiß-rot-weiß markierten Wanderweg. Nach fünfzehn Minuten auf dem Sandweg steht man vor dem Turm, der vorher fast nicht zu sehen war. Das Turmgehöft wirkte verlassen und ich hatte die Hoffnung auf einen Besuch schon fast aufgegeben, als eines von diesen furchtbar kleinen externer LinkFiat-Nachbauten den Berg heraufgefahren kam und einige etwas ältere Herren den Leuchtturmwärter (mit Kapitänsmütze) aus dem Haus holten.

Blick von der Galerie
Maschinen- und Wärterhaus
Der Kapitän ...
Aufmachen ... Kundschaft !!!
Treppen aus Stahl
alles aus Metall

So richtig konnte ich damit zwar nichts Rechtes anfangen aber alle waren sehr fröhlich und begannen wenig später eine gut gefüllte Flasche Rum zu leeren. Auf dem Bild mit dem Wärter- und Maschinenhaus ist am unteren Rand die kleine Runde erkennbar. Am linken Rand sieht man auch das kleine Auto. Für mich sprang dabei dann doch noch der Besuch auf dem Turm (polnische Telefonkarte Nr. 782) heraus.
Nach 122 Stufen hat man den 16-eckigen Turm erklommen. Zwischendurch kommt man an einer Mobilfunkstation vorbei deren Antennen unterhalb der ersten Plattform angebracht sind.
Der Turm ist komplett aus Stahlplatten gebaut, die im Inneren durch Schrauben zusammengehalten werden. Der Kern des Turmes ist ebenfalls aus Stahl.
Das Licht, das nur von der Seeseite sichtbar ist, wird mittels 24 Halogenlampen erzeugt, die sich auf die 3 Panele verteilen..
Von der ersten der zwei Galerien kann man in den Elektroraum sehen in dem die Stromversorgung untergebracht ist. Die Stromversorgungsgeräte und Akkumulatoren machen einen etwas abenteuerlichen Eindruck, aber der Wärter ist ja nicht weit.
Im Eingangsbereich des Turmes gibt es außer einem Taucheranzug und zwei Bildern nicht viel zu sehen, vor dem Turm stehen noch zwei Nebelhörner. Der Mast auf dem eines der Hörner montiert war, dient heute in Jastarnia als Leuchtturm.


Der Turm wurde 1904 erbaut und 1906 in Betrieb genommen. Die ursprüngliche Lichtquelle war ein Gasbrenner, dieser wurde 1930 durch eine 1000 Wattlampe mit imposanter Diskuslinse (heute im Museum Rozewie) abgelöst. 1975 wurden die heutigen Reflektorlampen eingebaut. Im Jahr 1997 wurde der Anstrich des Turmes erneuert.
Stilo ist einer der wenigen polnischen Leuchttürme an dem es auch eine Leuchtturmwärterin gibt.

majestätisch
schöner Turm
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erbaut: 1904
Inbetriebnahme: 1906
Turmhöhe : 33,4 m / Feuerhöhe : 75 m
Tragweite : weiß 23,5 sm
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