Leuchttürme der Ostsee in Deutschland & Polen auf www.blinkfueer.de
Richtung Westen Richtung Westen
sortiert nach Längenangaben (Karte)
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Meine kleine Leuchtturmseite
Leuchttürme in Irland & Neuseeland auf
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Richtung Osten Richtung Osten
sortiert nach Längenangaben (Karte)
N 54°35'17" E 16°51'15"
(Garmin GPS 12 XL)

Latarnia Morska Ustka
(Stolpmünde)

besucht am :
12. September 2001

Vielen Dank an Bogdan Martyniak und seine Freunde für Informationen und Gregor Kubis für die Übersetzung.

gut erhalten
Schöner Turm mit Lotsenstation

Die Stadt externer LinkUstka ist einer der bekannteren Kurorte an der polnischen Küste. Hier wurde schon seit 1871 ein Fresnellinsenapparat mit Öllampe an der Fahnenstange der damaligen Lotsenstation emporgezogen. 1892 erbaute man dann die heutige zweiteilige Lotsenstation mit einem achteckigem Turm. Auf dem Turm hat die weiße Metalllaterne ihren Platz. Die Lotsenstation, in der auch die Wärter wohnten hat viele kleine Dächlein. Die kleinen Anbauten und Fenster machen das Gebäude sehr schön. Im Inneren gibt es mehrer kleine Treppen aus Beton und Stahl über die man die Galerie erreicht. Von oben blickt der Besucher auf die Ostsee und den kleinen Hafen mit den zwei Molen. Direkt vor der Laterne stehend kann man auch einen Blick auf die große Fresnellinse werfen, die einen Durchmesser von einem Meter hat. Im Inneren verbirgt sich der 2-Positionswechsler mit den 1000-Watt-Glühbirnen. Dahinter steht ein Stuhl auf dem bei meinem Besuch eine ganze Batterie Fensterputzmittel stand.
In der ehemaligen Lotsenstaion ist heute, neben dem Leuchtturmwärter, noch eine Außenstelle des polnischen Meteorologischen Dienstes untergebracht. Während man auf den Wärter wartet kann man im Vorraum diverse Seekarten und alte Birnen anschauen. Auf der Seite von Bogdan Martyniak wird berichtet, das der Wärter noch weitere Exemplare besitzt.

Ustka erreicht man einfach über die Straße 21 von S³upsk aus. Man folgt der Straße "ul. S³upska" und der "Marynarki Wojennej", und sucht sich anschließend einen Parkplatz. Den Rest des Weges zur Küste legt man zu Fuß zurück und erreicht den Leuchtturm und den Küstenwanderweg. Rund um den Turm stehen Bänke, dort kann man warten (so die polnische Seite) bis der Wärter seine Mittagspause beendet hat.
Der auf der polnischen Telefonkarte Nr. 787 abgebildete Turm hat erfreulicherweise den zweiten Weltkrieg problemlos überstanden und ist seit dem 15. November 1945 wieder in Betrieb. 1993 erfolgte der Eintrag in das Baudenkmalregister. Ein Bild aus früheren Jahren zeigt eine externer LinkPostkarte aus der Sammlung von Klaus Hülse.

Blick in die Laterne
Die Fresnellinse
zum großen Meer
Blick über die Molen auf die Ostsee
auch innen schön
gewendelte Treppe
 
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erbaut: 1892
Turmhöhe : 19,5 m / Feuerhöhe : 22,2 m
Tragweite : weiß 18 sm
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