Leuchttürme der Ostsee in Deutschland & Polen auf www.blinkfueer.de
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Leuchtturm
N 51°02'56" E 2°21'53"

Westmole
N 51°03'38" E 2°20'57"
Feuerschiff
N 51°02'18" E 2°22'22"
(Garmin GPS 12 XL)

Phare de externer LinkDunkerque /
Bateau-feu Sandettie
(externer LinkRépublique Française)


besucht am:
19. April 2004


Nicht weit der belgischen Grenze befindet sich die 200.000-Einwohner-Stadt Dunkerque. Die Geschichtsschreibung begann bereits im 7. Jahrhundert als Fischerdorf. In der Folge entwickelte sich die Stadt und der Hafen (drittgrößter in Frankreich) rasch. Zur Verteidigung des Hafens errichtete Vauban (der Hofbaumeister Ludwig des XIV.) im 17. Jahrhundert das Fort Risban. Das Fort wurde im 18. Jahrhundert auf Grund des Vertrages von Utrecht dem Erdboden gleich gemacht. Auf den Ruinen errichtete man von 1838 bis 1843 den heutigen Leuchtturm, der 1940 stummer Zeuge der Rettungsaktion 'externer LinkDynamo' wurde. Die Baukosten beliefen sich auf 212.586 Gold-Franc.
Die deutsche Partnerstadt ist Rostock.
Der Tafel vor dem Bauwerk entnimmt der Besucher, daß das linsenförmige dioptrische Feuer am 1.5.1843 in Dienst gestellt wurde (Umbau 1885) und heute sein Licht 48 Kilometer weit auf die Nordsee hinausschickt. Der Turm ist der nördlichste der etwa 150 französischen Phares und mit 63 Metern Höhe auch einer der höchsten. Das Bauwerk ist aus Ziegelsteinen errichtet, im viereckigen Sockel wohnte einst der Wärter. Dessen Arbeitsweg war 276 Stufen lang. Seit 1985 ist der Turm automatisiert.
Für Besucher ist der Turm zugänglich, dazu wendet man sich an das externer LinkHafenmuseum in Dunkerque.

Phare de Dunkerque
Phare de Dunkerque
Le feu de Saint-Pol
Le feu de Saint Pol

Das Molenfeuer (Saint-Pol-sur-mer) vor dem Hafen von Dunkerque bereitete mir besondere Freude. Schon von weitem sichtbar, lockte es mich mit magischer Kraft über eine Hebebrücke. Dahinter lauerte noch eine Hebebrücke, hinter der der Weg zur Mole führt. Dazwischen gibt es einen Hubschrauberlandeplatz auf dem einige Fahrzeuge standen. Ich gesellte mich zu ihnen und freute mich am Frühlingswetter und dem Treiben in der Hafeneinfahrt. Die vielen auslaufenden Schlepper gaben ein schönes Bild ab und in der Ferne nahte ein großer Frachter. Nachdem ich mich satt gesehen hatte wollte ich die zweite Hebebrücke passieren, die war aber wegen des Frachter hochgeklappt. Nach mehr als einer Stunde, das Aprilwetter hatte seinem Namen alle Ehre gemacht, gab ich die Warterei auf. In der Zwischenzeit war aber auch die erste Hebebrücke geöffnet worden. Ein Schiff pumpte Schlamm aus dem Bereich der Brücke ab. Nach zwei langen Stunden wurden zeitgleich beide Brücken wieder freigegeben und ich konnte den Turm in einer Regenpause noch aus der Nähe ablichten. Bei der Rückfahrt war die erste Brücke wieder gesperrt ... nur eine halbe Stunde. C'est la Vie.

Turmhaus
Turmhaus

Molenfeuer Saint-Pol (Westmole)
Nach der Vergrößerung des Hafens von Dunkerque wurde 1939 der 30-Meter-Turm aus Ziegelsteinen auf der neuen Westmole errichtet. Architekt war Gustave Umbdenstock vom Polytechnicum. Bei Sturmtagen konnte der Turm unterirdisch erreicht werden. Nach der Automatisierung 1979 verließ der letzte Wärter den Turm (Louis Marcout). Der vom Abriß bedrohte Turm wurde 1996 durch einen Verein gerettet.

Eingang zum Turm
Eingang

Neben den beschriebenen Feuern gibt es noch eine Reihe weiterer aktiver und historischer maritimer Richtungsweiser in Dunkerque.
Bereits seit 1819 gab es auf der (alten) Westmole ein Feuer auf einem Holzgerüst. 1851 wurde es durch ein rotes Festlicht auf einem Metallgerüst ersetzt. Seit 1.11.1878 gab es ein Blechturm (8,2 m Höhe) der nicht nur das Ende der Mole sondern auch den Wasserstand in Abhängigkeit von den Gezeiten darstellte.
Auch auf der Ostmole gibt es seit 1863/89 ein - weniger interessantes - Feuer (Blechturm 8 m).
In der Innenstadt steht der Turm von Leughenaer der 1548 unter Karl V gebaut wurde. Dieser diente ursprünglich der Verteidigung der Stadt. Nachdem 1823 eine Leuchtturmwärterwohnung eingebaut und die Molenfeuer errichtet waren konnte im Februar 1825 eine abgestimmte Befeuerung der Hafeneinfahrt aktiviert werden. 1908 wurde die Optik erneuert. 1963 wurde der Turm außer Betrieb genommen.


Lampenhaus

Unweit des Turms findet man zwei Großtonnen und schließlich liegt am Quai de la Citadelle ein externer LinkFeuerschiff. Das Schiff, das zum externer LinkHafenmuseum gehört, soll irgendwann besichtigt werden können. Wie Bettina und Pierre berichteten, war eine Besichtigung im Mai 2005 noch nicht möglich - die Renovierungsarbeiten ruhen. Das Schiff wurde 1947 in Le Havre gebaut und war bis 1989 auf der Dyck-Bank und der Sandettie-Bank eingesetzt.

Feuerhöhe : 15m

bateau_feu_-_sandettie
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erbaut : 1838
Inbetriebnahme :
01. Mai 1843
Turmhöhe : 63 m / Feuerhöhe : 61 m
Tragweite : 26 sm:
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